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Tipps zur Reisekostenabrechnung

Für Geschäftsreisende ist die Reisekostenabrechnung oft ein lästiges Übel – doch wer sich die Mühe macht, bekommt dafür einiges von der Steuer zurück. Im Januar 2012 sind Änderungen für die Reisekostenabrechnung in Kraft getreten und es gelten neue Sachbezüge.

Welche Informationen werden benötigt?
Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Personalabteilung alle Belege und Quittungen zur Reisekostenabrechnung vorliegen. Notwenige Informationen sind hierbei der Name des oder der Reisenden, des Arbeitgebers, nicht zu vergessen der Reisegrund, das Reisedatum sowie der Zielort, das Fortbewegungsmittel inklusive An- und Abfahrtszeiten, und letztlich die Dauer der Reise. Zu empfehlen ist, dass die Belege chronologisch auf weiße Blätter geklebt werden und zusammen mit den Abrechnungsformularen abgeheftet werden.

Wie können Kilometerpauschalen in der Steuer berücksichtigt werden?
Alle Fahrten von der Wohnung zum Arbeitsplatz und umgekehrt können in Form von Kilometer- oder Pendlerpauschalen als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.  Für jeden Arbeitstag können so pro gefahrenen Kilometer 0,30 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Arbeitnehmer, die zwischen dem PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln konnten bisher wählen, ob sie die tatsächlichen Fahrtkosten oder die Kilometerpauschale geltend machen. Nun müssen sie sich für eine Variante entscheiden. Pro Jahr können im Rahmen der Pendlerpauschale höchstens 4.500 EUR pro Jahr geltend gemacht werden.

Welche Sachbezüge und Auslandspauschalen gelten seit 2012?
Mit Beginn des Jahres 2012 wurden die Sachbezüge für Mittag- oder Abendessen angepasst. Hier wurden die Sachbezugswerte von 2,83 Euro auf 2,87 Euro angehoben. Der Betrag für ein Frühstück bleibt unverändert bei 1,57 Euro. Doch nicht nur im Inland, auch außerhalb Deutschlands seit 1. Januar 2012 vielerorts neue Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen.